Die Kunst des Fragens


Mit Kindern Natur entdecken und die Kunst des Fragens

Die Kunst des Fragens Coyote Teaching Wildnispädagogik Wurzeltrapp Wildnisschule

Vor ein paar Tagen war ich mit einer Gruppe von Kindern und Betreuern im Wald unterwegs. Wie es sich gehört, stelle ich als Wildnispädagoge und Coyote Teacher viele Fragen und gebe wenig Antworten.

Die Kids kommen damit gut klar. Immer wieder schaffe ich es aufs Neue ihre Neugier und Leidenschaft zu befeuern. Bei den Erwachsenen sah das anders aus. Jemand meinte sogar: der Axel Wurzeltrapp kenn ja fast gar nichts, der kann keine Antworten geben – immer nur Fragen, Fragen Fragen.

Antworten töten das Magische

Ein Coyote Teacher möchte durch Fragen die Neugier dehnen. Möchte Wahrnehmung und Achtsamkeit fördern. Möchte durch scharfe Beobachtungen und vielfältige Sinneseindrücke tiefe Verbindungen zur Natur schaffen.
Stell dir vor, jemand fragt: Wie heißt dieser schwarze Vogel? Ich sage: Amsel. Damit ist Schluss – Ende der Neugier. Die Magie ist raus. Ich brauche nicht mehr zu fragen welche Farbe der Schnabel hatte und ob es ein Männchen oder Weibchen ist, was der Vogel getan hat, wie groß er ist im Vergleich zu einem anderen bekannten Vogel, und und und.

Die Kunst des Fragens :: 3 Stufen

Wenn du Verbindungen zur Natur stärken willst, gib den Dingen nicht sofort Namen. Übe dich lieber in der Kunst des Fragens so wie es Wildnispädagogen und Coyote Teacher tun. Dehne Wahrnehmung, Neugier und Sinneseindrücke aus. Führe mit inspirierenden Fragen zur Antwort. Die Kunst des Fragens basiert auf 3 Stufen.

Stufe 1 :: Vertrauen aufbauen

Stelle einfache Fragen die durch genaues Beobachten zu beantworten sind. Eine schnelle Antwort soll möglich sein. Schaffe mit diesen Fragen Erfolgserlebnisse und Vertrauen. Stelle viele dieser Fragen.

Stufe 2 :: Grenzen finden

Diese Fragen sollten gerade so noch zu beantworten sein. Finde damit heraus wo die Wahrnehmung und das Wissen aufhört. Du darfst mit Nachfragen zu den Antworten hinführen. Von diesen Fragen stellst du am besten nicht zu viele.

Stufe 3 :: Grenzen überschreiten

Lenke mit ein oder zwei schwierigen Fragen die Aufmerksamkeit auf das, was nicht offensichtlich ist. So schafft du Notwendigkeit für weiteres Forschen. Aber Achtung – zu viele dieser Fragen demotivieren und verletzen.

Magische Fragen

Lasse einige Fragen oder Rätsel offen. Die Anderen nehmen diese magischen Fragen mit. Du greifst sie dann zur richtigen Zeit wieder auf.

Tipps für angehende Coyote Teacher

Schaffe dir Naturwissen und Erfahrungen in der Praxis drauf. Geh raus in die Natur lass dabei Überraschungen zu. Sei neugierig und stecke damit andere an. Werde zum Anfänger, Kind, Entdecker…

Und wenn du mit Kindern die Natur entdecken willst, dann schaffe einen Rahmen für Erfahrungen und selbstbestimmtes Lernen. Ganz wichtig, habe Geduld und übe dich in der Kunst des Fragens. Es klingt ganz leicht – ist es aber nicht.

Wildnispädagogik Fortbildung

Du möchtest anderen natürlich lernen ermöglichen. Ihnen ein guter Mentor sein. Es gibt keinen besseren und schnelleren Weg um ein Natur Mentor oder Coyote Teacher zu werden, als unsere Wildnispädagogik Fortbildung zu besuchen. Gemeinsam mit der vhs Kreis Offenbach bieten wir die einjährige Wildnispädagogik Ausbildung an.
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Buchtipp zur Wildnispädagogik und der Kunst des Fragens

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WILDNISPÄDAGOGIK SEMINARE

Unsere erfahrenen Wildnispädagogen, Natur Mentoren, Coyote Teacher zeigen dir wie es geht. Du erlernst die Grundlagen die ein Natur Mentor braucht und erfährst alle Geheimnisse über Coyote Teaching, Kernroutinen und und und.
Die Seminare finden statt in der Umgebung von Frankfurt und Offenbach, in Wetterau, Vogelsberg, Lahntal, Spessart, Odenwald und Rhein-Main Gebiet.

 

Das sagen Teilnehmer zu den Wildnispädagogik Seminaren:

Wie wünschen, dass Du Dein Wissen VIELEN Menschen vermitteln kannst- Monika & Gerhard
Ein Jahr Wildnispädagogik! Dieses Jahr erfüllt mich mit Dankbarkeit. Wir haben viele spannende Dinge gelernt, vor allem aber habe ich an meinem Sitzplatz Ruhe finden können. Beim rumstromern achte ich mehr auf Details und bin viel aufmerksamer. Dadurch nehme ich die Jahreszeitlichen Veränderungen mehr wahr. Und auf Reisen verfolge ich Fährten, sammle Knochen, Steine und Muscheln.- Beate B.
Wir können Ihr Angebot nur jedermann wärmstens empfehlen.- Jeanine D. (KITA Sonnenschein)

Anmeldung: Für Infos und Termine zum Thema Wildnispädagogik


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