Unsere Ausbilder Axel und Simone warnten gleichwohl schon in den ersten Stunden: Einmal Tracker immer Tracker. Und Jep. So isses. Früher hab ich regelmäßig mit dem Rad meine Runde durch den Wald gedreht – und war nach 30, 40 Minuten zurück. Heute brauche ich für dieselbe Strecke locker das Vierfache. Mindestens. Weil, Gewölle meinen Weg kreuzen, Reste gefressener Tiere, Kackhaufen allen Alters, und aller Sorten – und natürlich lebendige Tiere zu Wasser, an Land und in der Luft…
- Nach dem Wildlife Tracker Jahr bewege ich mich in einem anderen Wahrnehmungsmodus als früher. Guckhörriechen sowas. Jedes der sechs Wochenend-Seminare war wie ein neues Brillenglas für mehr Tiefenschärfe.
- Ein schöner Merksatz lautet: Natur ist Chaos. Das sei die Grundlinie oder Baseline – und wir Tracker suchten nach Störungen. Nach einer bestimmten Form von Ordnung also. Ich höre noch immer Axels Stimme: Muster, Trends, Tendenzen. Darum gehts. Der Refrain des Jahres ist gefunden. Hugh.

