Mein Trackerjahr war voll Neuem. Voller Geschichten, Spuren… All das weckte das Mädchen in mir, das im Wald auf Bäume kletterte und mit Hähern sprach
- Wer in der Lage ist, solche Beweise sauber zu sammeln, kann Tiere lokalisieren, die andere nie zu Gesicht bekommen – und damit durchaus auch mal Forschung oder Wildtier-Monitoring behilflich sein. Auch deswegen lernen wir das.
- Spurenlesen, oh ja! Mit der Nase dicht am Boden ein einzelnes Trittsiegel studieren, ganze Fährten zu echten Geschichten zusammenfügen und dadurch einen Einblick gewinnen in das Leben der Tiere, und vor allem Achtsamkeit, Wachsamkeit, Gelassenheit! Die Art, wie die beiden das Thema vermitteln, ist strukturiert und leicht verständlich. Und dann geht es nach draußen, das Gelernte anwenden. Wir waren in so vielen unterschiedlichen Regionen unterwegs, haben so viele unterschiedliche Tierarten und deren Fährten verfolgt, und jedes Wochenende hatte seine ganz eigenen „Überraschungen“ für uns parat. Dieses Tracker-Jahr kann ich nur allen empfehlen, die eine tiefere Beziehung zur Natur und den Tieren aufbauen, und so ganz nebenbei noch etwas über sich selbst lernen wollen.

