Vermutlich habe ich mich in keinem Jahr so oft und so lang draussen aufgehalten. Sich Zeit nehmen, Augen und Ohren öffnen, riechen und spüren. Die Sinne trainieren und aufmerksam beobachten. Sich gute Fragen stellen, selber denken, Antworten finden und viele neue Fragen.
- Mein wildes Jahr war einfach gut! Ich habe neue Freunde gefunden, die meine Liebe zur Natur teilen: Pflanzen beobachten, Spuren nachgehen, Gelände einschätzen, Pemmikan herstellen, am Lagerfeuer kochen, mit Erde malen und Blüten färben, Baumperlen finden, vegane Schneeschuhe herstellen und mit dem Zelt durch Schweden ziehen. Wir haben miteinander gelernt und gelacht, geschwiegen und geredet, uns Geschichten erzählt und gefeiert. Und das Beste ist: Wir sind noch lange nicht fertig! Wir sehen uns wieder und weben zusammen weiter am wilden Netz
- Mir haben sich neue Welten geöffnet, die Vögel sprechen und die Pflanzen winken mir zu. Und ich bin ein Teil davon. Das Ganze ist so ansteckend. Ich merke, dass es auf andere Menschen überschwappt und es ist so toll das zu teilen. Die Gemeinschaft, ist so fantastisch. Man ist so tief miteinander verbunden und teilt alles was man weiss, was man entdeckt hat. Es ist wunderbar! Für mich hat sich „der Kreis geschlossen“

