Wie man so schön sagt „ich lebe im goldenen Käfig“ alles scheint zu laufen, doch man merkt, das etwas nicht stimmt. Ich höre den Straßenverkehr, ich höre den Flugzeuglärm, ich höre die Medien, ich höre die Zivilisation – Der Kurs öffnet die Seele und bewirkt die Aufmerksamkeit wieder auf Dinge zu lenken, die schon immer gegenwertig waren/sind, aber nicht mehr wahrgenommen werden – Jetzt höre ich das Singen der Vögel, das Fließen der Flüsse, das Krabbeln der Käffer und das Wachsen der Pflanzen.
- Ich bin sehr froh und zufrieden das wilde Jahr erlebt zu haben. Es war (und bleibt) eine wunderbare Zeit mit tollen Menschen und einer schönen Gemeinschaft unter Gleichgesinnten. Coyote Teaching schafft es wirklich auf angenehme Weise vergessene Sinneseindrücke wieder wachzurütteln. Der Sitzplatz wird zur Sucht. Ein Ort den man nicht hergeben möchte. Die Beobachtungen und kleinen Begegnungen mit der Natur machen einfach nur dankbar. Meine Spechte und Nacktschnecken am ersten Sitzplatz behalte ich in bester Erinnerung. Also bei mir ist ganz klar: der Coyote hat sein Ziel erreicht!
- Ich habe das ganze für mich selbst gemacht, um mich allein mit der Natur zu verbinden. Im Pfälzer Wald hatte ich sehr schöne Begegnungen mit Tieren. Bspw. eine Ricke, die mit einem Neugeborenen ein paar Meter vor mir über den Weg lief und keinerlei Reaktion auf mich zeigte. Sie schaute mich an, ich schaute weg und schielte natürlich um die Ecke und bewegte mich vors Erste nicht mehr. Sie ging langsam ihres Weges und ich zog mich irgendwann zurück. Selbst ein Hase hat so reagiert. Weißt Du, genau das wollte ich so erleben, aber bei jeder schönen Begegnung bin ich total erstaunt, dass es so „funktioniert“. Irgendwie ist etwas passiert….., obwohl ich das so nie gedacht hätte. Ist es meine Einstellung? Eine Freundin sagte mir heute, dass es wohl die Ausstrahlung ist. Die Tiere spüren, dass ich sie liebe und achte. So, ich schwärme nicht weiter. Irgendwie habe auch ich das Gruppenziel erreicht

